21. Wave-gotik-treffen in Leipzig am 25.-28. Mai 2012
Schon seit drei Jahren gehört das alljährlich zu Pfingsten stattfindende WGT zu den unbedingten Pflichtterminen in meiner Jahresplanung, umso größer ist meine Freude darauf, nun bereits zum vierten Mal Teil dieses einzigartigen Spektakels zu sein. Die verschiedenen Locations mit Konzerten, Lesungen, Opernaufführungen und vielem mehr sind wie immer über ganz Leipzig verteilt, wobei die städtischen Bus- und Bahnlinien von den rund 20.000 Besuchern kostenlos benutzt werden dürfen.
Am Donnerstag richten ich und meine Kollegen uns zunächst häuslich ein – wie immer auf dem gewohnten Zeltplatz auf dem Agra-Messegelände – und holen unsere Festivalbändchen ab. Das gute Wetter stimmt uns sehr zuversichtlich und enttäuscht uns auch bis zum letzten Tag kein einziges Mal, im Gegenteil, die sommerliche Hitze wird uns noch so manchen Sonnenbrand bescheren.
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Am Freitag, dem ersten Festivaltag, steht zuallererst eine Autogrammstunde von Lacuna Coil, dem heutigen Headliner, im zentral gelegenen Cinestar an. Die Band ist sichtlich gut gelaunt und hätte am liebsten mit jedem Fan noch eine Viertelstunde gequatscht, was aber zeitlich leider unmöglich ist.
Vor allem bei mir, denn von hier aus geht es schnurstracks zurück zur Agra-Halle direkt neben dem Zeltplatz, wo Tanzwut das Programm des Abends eröffnen. Da ich anfangs die falsche Bahnlinie nehme (was wohl sicherlich schon jedem WGT-Besucher einmal passiert sein dürfte), artet das Ganze in hektisches Sprinten aus, schließlich stehe ich aber pünktlich zum ersten Ton in der Agra und muss sagen, dass man keinen besseren Opener für den Abend hätte finden können! Die Spielleute um den hyperaktiven Frontmann Teufel legen den Fokus auf ihr aktuelles Album „Weiße Nächte“, von dem es neben dem Titeltrack unter anderem den „Rückgratreißer“, „Wie Phönix aus der Asche“ und „Gift“ zu hören gibt. Mit „Meer“, „Exkremento“, „Bitte Bitte“, „Lügner“ und dem sehr gut dargebotenen „Ihr wolltet Spaß“ kommen auch die altbewährten Klassiker zum Zuge. Ein würdiger Auftakt!
Ohne Zeit zu verlieren geht es sofort wieder in die Bahn und zum Kohlrabizirkus, nach wie vor eine der besten Locations, wie ich finde. Hier stehen zunächst Coma Divine auf dem Plan, ein Nebenprojekt von Sonja Kraushofer, bekannt als Sängerin von L’âme Immortelle. Im Gegensatz zu den eher gediegenen Klängen ihrer Hauptband befindet man sich hier irgendwo im Dunstfeld zwischen Gothicrock und –Metal. Sonjas Stimme fügt sich allerdings ebenso gut in die härteren Sounds ein, vor allem das ohrwurmgefährdende „Burn, Sister“ vom aktuellen Album „Dead End Circle“ möchte ich mal als gutes Beispiel hervorheben. Was mich allerdings am meisten fasziniert, ist Gitarrist Ashley Dayour, ebenfalls tätig bei L’âme Immortelle sowie als Fronter von Whispers in the Shadow. Was dieser Kerl seiner Klampfe entlockt, sucht zumindest innerhalb der schwarzen Szene seinesgleichen, da können sich viele andere Gitarreros noch eine dicke Scheibe abschneiden!
Nach diesem Spektakel haben es die folgenden Blazing Eternity ziemlich schwer, gebührend daran anzuknüpfen. Die Dänen, die sich nach ihrem letzten Album „A World to drown in“ im Jahre 2003 auflösten und in den vergangenen Jahren nur sporadisch hier und da einige Gigs bestritten, spielen eine Mischung aus heftigem Black Metal, durchzogen von Postrock-Anfällen und gekleidet in ein recht progressives Gewand, schwer zu klassifizieren also. Für abendliche Stunden daheim würde ich mir so etwas durchaus gerne in die Anlage werfen, die meisten anwesenden Besucher zeigen sich von den komplexen Soundstrukturen aber eher überfordert. Ganz anders bei Lacuna Coil, die vor einer nunmehr prall gefüllten Halle spielen und die Gunst des Publikums von der ersten bis zur letzten Sekunde für sich beanspruchen können. Die Songs „Kill the Light“, „Trip the Darkness“ und „Give me something more“ vom neuen Album „Dark Adrenaline“ werden ebenso gut aufgenommen wie die Klassiker „Fragile“, „To the Edge“ oder meine Favoriten „I won’t tell you“ und „Spellbound“ aus der Shallow Life-Phase. Als die Italiener dann auch noch mit „Swamped“ die Zugaben eröffnen und mit einem dem verstorbenen Pete Steele gewidmeten „My Spirit“ schließen, ist der Abend für mich fast perfekt. Einzige Kritik geht an den Soundmann, der es erst in der zweiten Hälfte schaffte, die Gitarren etwas herunterzuregeln, damit man Cristina Scabbia und ihren männlichen Gegenpart Andrea Ferro überhaupt einmal vernehmen konnte. Mensch, das muss man doch mal merken! Nichtsdestotrotz hat sich der erste Tag mehr als gelohnt, also falle ich irgendwann weit nach Mitternacht zufrieden in meinen Schlafsack.
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Nachdem man uns am vergangenen Tag bereits Glasflaschen auf dem Campinggelände verboten hatte, erfahren wir am Samstag, dass nun auch das Grillen untersagt ist, beides wegen der hohen Waldbrandgefahr. Sehr ärgerlich, aber wir machen das Beste daraus und verarbeiten die eben gekauften Steaks zu Gulasch im Topf. Schließlich ist ja alles dafür da, wofür ich meinen Zeltkollegen noch mehrmals überaus dankbar sein werde.
Am frühen Abend geht es erneut in den Kohlrabizirkus, um die aufstrebenden Eden weint im Grab zu sehen. Die Dark Metal-Combo um den Berliner Alexander Paul Blake gehört zu meinen absoluten Favoriten unter dem diesjährigen Line-Up. Umso enttäuschter bin ich also, als ich merke, dass man den unfähigen Soundmenschen immer noch nicht ausgetauscht hat, und der die Gitarre während des gesamten Sets so dermaßen laut lässt, dass Gesang, Keyboard und sogar Doublebase komplett untergehen. Was zum Geier soll das?? Frontmann Alexander gibt sich dennoch beste Mühe; seit seinem letzten Auftritt hier vor drei Jahren ist sowohl die Fanbase als auch seine Selbstsicherheit auf der Bühne enorm gewachsen. Nach dem Intro „Die Knochenmühle“ werden mit „Friedhof der Sterne“, „Tango Mortis“ und „Moritat des Leierkastenmannes“ einige der besten Songs vom aktuellen Album vorgestellt, während „Blutquell“, „Unter dem Eis“ und „Den Herbstlaubreigen tanzt der Tod“ ältere Songs hervorgeholt werden. Mit der “Waldkathedrale“ kommt außerdem ein Stück von Alexanders Soloprojekt zum Zuge, desweiteren wird zum Schluss noch „Kindgott“ von der Band Das Ich gecovert. Sehr unerwartet zwar, zeigt aber, dass es hier keinerlei Berührungsängste mit anderen Genres gibt.
Die mir bis dato unbekannten Nachtblut schaue ich mir vom Bierstand hinten an. Die ersten Songs lassen in mir den Verdacht aufkommen, es hier mit einer reinen Eisregen-Kopie zu tun zu haben, im Laufe des Konzerts muss ich aber sagen, dass die Stücke durchaus etwas für sich haben, ich sollte die Band wohl in Zukunft stärker im Auge behalten. Einzig das zu einer Metal-Version umgebaute „Alles nur geklaut“ von den Prinzen verursacht Kopfschütteln, denn irgendwann kann man es auch übertreiben.
Zu Dark Fortress zieht es mich wieder in die erste Reihe, um mein wertes Haupthaar zu schütteln. Bisher kannte ich von den deutschen Black Metallern nur ihr Album „Seance“, sehe aber nach diesem Gig zu, ob sich das mal ändern lässt. Weit weg vom einfachen Gedresche und Gebrülle ohne Sinn und Melodie, wird hier Wert auf Abwechslungsreichtum gelegt, was vom Publikum auch durchaus honoriert wird. Neben „Ghastly Indoctrination“ vom erwähnten Seance-Album wird mit „Ride of the Phenix“ auch ein neuer, noch unveröffentlichter Song vorgestellt, bevor nach „Baphomet“ der düstere Sturm auch schon wieder vorbei ist.
Auf den nun anstehenden Auftritt von Secrets of the Moon freue ich mich besonders, war deren neues Album „Seven Bells“ doch für mich ein Beweis, dass sich auch Verdachtskäufe bei mir hin und wieder lohnen können. Die Stücke der Scheibe, namentlich der Titeltrack „Seven Bells“, „Blood into Wine“ und „Nyx“, fügen sich gut zu älteren Songs wie „Lucifer Speaks“ und treiben die schwarzmetallisch drückende Atmosphäre auf die Spitze. Mit den letzten beiden Bands, schon öfters als die beiden besten deutschen Blackmetal-Bands tituliert, hat das WGT erneut gezeigt, wie man über den Tellerrand schauen kann und auch Bands, die vom eigentlichen Stamm-Genre abweichen, einen würdigen Auftritt verpassen kann. Ich bin gespannt, wen wir nächstes Jahr hier auf der Bühne begrüßen dürfen. (Falls diesen Text jemand mit Entscheidungsgewalt liest: Ich würde mich ja wahnsinnig über Lantlôs freuen ;-)). Amorphis
Nichtsdestotrotz ist der Abend noch lange nicht gelaufen, schließlich steht mit Amorphis noch der Headliner hier im Kohlrabizirkus an, der sich bei mir als einer der absoluten Höhepunkte des Festivals einbrennen wird. Nach kleinen soundtechnischen Startschwierigkeiten beim Opener „Sky is mine“ bieten die Finnen eine ausgewogene Werkschau ihres bisherigen Schaffens, von den Klassikern von „Tales from the thousand Lakes“ bis zu neuen Stücken wie „You I want“ können alle Wünsche erfüllt werden. Mit „Majestic Beast“ und „Silverbride“, der den Zugabenblock eröffnet, ist auch das starke Skyforger-Album gebührend vertreten. Nach dem unverzichtbaren „My Kantele“ und dem abschließenden „House of Sleep“ ist auch dieser Abend viel zu schnell vergangen, ist im Rückblick aber eindeutig als der beste Tag des ganzen Festivals anzusehen!
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Nach so einer Schlacht beschließe ich, den Sonntag etwas ruhiger angehen zu lassen, schließlich kann ich den Nacken erst einmal kaum noch bewegen. Also geht es mit den Kollegen zunächst in die Innenstadt, um den Leipzigern einige gute Motive zum Fotografieren zu bieten. Vor allem die ältere Bevölkerung ist Jahr für Jahr begeistert über die aufreizenden bis schockierenden Kostüme und Gewandungen, so verwundert es nicht, dass die am auffälligsten herausgeputzten Personen im Blitzlichtgewitter kaum einen Schritt nach vorne kommen. Wie auch in den vergangenen Jahren verläuft hier alles beeindruckend friedlich, keiner wird blöd angegangen, und beide Seiten behandeln sich mit Respekt und in trauter Eintracht. Könnte immer so sein.
Weiter geht es im Heidnischen Dorf nahe dem Zeltplatz, wo nach einigen reinen Mittelalter-Kapellen die Pagan Metaller Thrudvangar auf den Brettern stehen. Der trinkfreudige Sänger, der im Laufe des Auftritts eine gesamte Flasche Hanfmet leert (Und ich kann bezeugen, wie dieses Zeug wirkt!), wird immer gesprächiger und gäbe bestimmt auch einen herrlichen Alleinunterhalter ab. Wie auch immer, die Songs gehen gut ins Ohr, und nach einer abschließenden Bitte, heute doch bitte keine Kirchen abzubrennen (das solle man erst morgen machen), beendet die Truppe – wahrscheinlich, um sich gleich hinter der Bühne weiter die Kante zu geben. Genial!
Nach einer kurzen Überlegung, ob ich noch zu den nachfolgenden Adorned Brood bleiben soll, entscheide ich mich lieber für Mono Inc. in der guten alten Agra. Das deutsche Quartett ist der ausgewiesene Publikumsliebling und kann eine wahrhaft euphorische Zuschauermenge aufweisen. Da die Setlist für den heutigen Auftritt komplett von den Fans bestimmt werden durfte – und die haben ein gutes Fingerchen bewiesen – konnte sich jeder Anwesende über „Temple of the Torn“, „Voices of Doom“ oder „Get some Sleep“ freuen. Auch neue Tracks wie „Tired of the Day“, „Revenge“ und „Symphony of Pain“ haben es in die Auswahl geschafft, ebenso wie das Iggy Pop-Cover „The Passenger“, welches von der Band bereits zum letztjährigen Darkstorm-Festival vorgestellt wurde. Weiterhin erwähnenswert ist die Akustik-Version von „In my Heart“ sowie „After the War“ von der an ebendiesem Tage veröffentlichten neuen Single.
Nach solch einem gelungenen Gig können Diary of Dreams leider nicht annähernd an die geile Stimmung anknüpfen. Deren Musik eignet sich zwar stets für Tanzflächenfüller in der Disko, live empfinde ich sie jedoch als enttäuschend langweilig. Auch wenn die üblichen Hits wie „The Wedding“, „Giftraum“ oder „King of Nowhere“ nicht ausbleiben, zieht es mich dann doch recht früh zum Merchstand am linken Hallenrand, wo Mono Inc. noch fleißig Autogramme verteilen.
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Schneller als gedacht ist bereits der letzte Konzerttag angebrochen, dieser geht aber noch einmal umso mehr in die Vollen. Im etwas abseits gelegenen Felsenkeller, übrigens eine wahnsinnig schöne Location, beginnen Coronatus als erste Band, und können als solche schon eine recht gut gefüllte Halle aufweisen. Das deutsche Quintett verbindet ihren Symphonic Metal mit einer sehr wohltuenden folkloristischen Ader, ihr Alleinstellungsmerkmal besteht aber vielmehr darin, dass man es hier gleich mit zwei Sängerinnen zu tun hat, die auch alle beide ihr bestes geben und am Ende reichlich aufgezehrt wirken.
Die kräftigen Songs haben durchaus einen Wiedererkennungscharakter, vor allem „Fernes Land“ vom neuen Album „Terra Incognita“ kann ich als Anspieltipp weitergeben. Die Band begeistert mich ebenso wie viele der anderen Anwesenden, so dass ich mir gleich noch ein Autogramm erbitte, während bereits die nächste Band loslegt.
Diese trägt den Namen Darkestrah, und ganz ehrlich, was mir deren Auftritt sagen sollte weiß ich auch jetzt noch nicht so genau. Die Kirgisier können mich mit ihrem „Epic Shamanic Metal“ zu keinem Zeitpunkt fesseln, weshalb ich dann doch gleich hinten am Bierstand verweilen werde.
Komplett anders sieht die Sache bei den russischen Pagan Metallern Arkona aus, die zwar im Grunde genau das selbe machen wie die letzte Band, nur halt viel viel besser. Frontsängerin Maria Arhipova springt und hastet umher wie besessen, und growlt besser als so mancher Kerl – bisher kannte ich sowas nur von Arch Enemy. Die Menge, die den Felsenkeller mittlerweile vollends ausgefüllt hat, ist ebenso am Ausrasten, bis hinter in die letzte Reihe wird noch Mitgesprungen und geheadbangt dass man überall nur noch Haare sieht.
Nach so einem Sturm haben es Týr reichlich schwer, das Publikum ebenso zu fesseln, mit einiger Motivation durch die Band kommen die Leute aber schließlich wieder in die Gänge und feiern zu Songs wie „Evening Star“ oder „Hold the heathen Hammer high“ ein weiteres Mal ab.
Bleibt noch eine letzte Gruppe, und zwar niemand geringeres als die Pagan-Meister Finntroll. Auch wenn ich es wohl nie hinbekommen werde, einen ihrer Songs korrekt auszusprechen, geschweige denn ihn hier niederzuschreiben, erübrigt sich das bei diesem Namen denke ich, denn hier weiß man halt was man bekommt. Das Publikum ist entzückt, wenngleich der ein oder andere schon reichlich am Ende zu sein scheint. Dennoch, als die Band explizit zum Moshpit auffordert, kommt man dem natürlich nach und macht den Gig zu einem gelungenen Abschluss des Abends.
So, das war es also nun, mein viertes WGT. Ich bin zu Tode erschöpft, kann aber auf vier wahnsinnig geile Tage zurückblicken, bei denen ich gespannt bin, wie sie beim nächsten Mal noch überboten werden sollen. Dieses Mal war es ein äußerst metallisches Festival, was aber den Bands aus dieser Richtung auch keiner langen Überlegung bedurfte. Besonders gefallen (man kann es nicht oft genug hervorheben) hat mir die Friedfertigkeit aller Besucher, mir sind keinerlei Exzesse oder Übeltätereien aufgefallen, davor kann man nur den Hut ziehen. Einen einzigen Kritikpunkt muss ich an die Securities und die Organisation der Veranstalter richten. Es kann nicht sein, dass man wichtige Angelegenheiten nur an den einen Teil weitergibt und das Personal einen komplett verschiedenen Informationsstand hat. Es kann auch nicht sein, dass Kollegen mit einer VIP-Karte nicht auf den Zeltplatz gelassen werden und letztendlich noch einmal über 100 Euro für die Karten ausgeben müssen, um überhaupt hier verbleiben zu dürfen. Da muss sich etwas tun!
In diesem Sinne: Mach’s gut WGT, wir sehen uns nächstes Pfingsten wieder!!
Dieser Livebericht wurde verfasst von meinem Kollegen Laughing Moon
geschrieben am 30.05.2012 von Gelal
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1. Helloween "Straight Out Of Hell"
2. Porta Nigra "Fin de Siécle"
3. Obscenity "Atrophied In Anguish"
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5. Mechanical Organic "This Global Hives Part One"
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1. Metallica "Ride the Lightning"
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